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Dr. Norbert Bolz, Richter am FG, Hannover|Prof. Dr. H.-Michael Korth, WP/StB, Hannover
Jahrgang: 2010 . Seite: 155
A. Vorbemerkungen Zielsetzung: Bekämpfung der SchwarzarbeitZielsetzung: Bekämpfung der Schwarzarbeit Mit der Einfügung des § 35 a EStG wollte der Gesetzgeber in 2003 einen Anreiz für Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten schaffen und die Schwarzarbeit in diesem Berei ...

Dr. Michael Messner, Notar, RA, FAStR u. FAErbR, Hannover
Jahrgang: 2010 . Seite: 191
A. Vorbemerkungen I. Systematik wiederkehrender Bezüge Nach ständiger BFH-Rspr. und weitgehend unstreitiger Rechtsauffassung in FinVerw und Schrifttum existieren drei einkommensteuerlich relevante Kategorien wiederkehrender Bezüge: Versorgungsleistungen Bezüge, die nach dem Versorgungsbedürfnis des Ber ...

Joachim Moritz, Richter am BFH, München
Jahrgang: 2010 . Seite: 236
Ein als Systemadministrator tätiger Diplom-Ingenieur für technische Informatik kann einen freien Beruf ausüben. BFH-Urt. v. 22.9.2009 - VIII R 31/07, BFH/NV 2010, 500 Ein Autodidakt, der über Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt, die in Breite und Tiefe denen eines Diplom-Informatikers entsprechen, kann einen ingenieurähnlichen und damit ...

Dr. Jörg Grune, Richter am FG, Hannover
Jahrgang: 2010 . Seite: 261
Errichtet ein Unternehmer ein ausschließlich für private Wohnzwecke zu nutzendes Einfamilienhaus als Anbau an eine Werkshalle auf seinem Betriebsgrundstück, darf er den Anbau nur dann seinem Unternehmen zuordnen, wenn beide Bauten räumlich nicht voneinander abgrenzbar sind. BFH-Urt. v. 23.9.2009 - XI R 18/08, BStBl II 201 ...

Dr. Norbert Bolz, Richter am FG, Hannover
Jahrgang: 2010 . Seite: 266
1. Die Rücknahme eines Einspruchs verstößt nicht gegen den Grundsatz von Treu und Glauben und kann nicht als eine illoyale Rechtsausübung angegriffen werden. 2. Versäumt es das FA, einen Dritten gem. § 174 Abs. 5 AO am Verfahren zu beteiligen, und scheidet deshalb dem Dritten gegenüber die Änderung eines Steuerbeschei ...

Dr. Michael Messner, Notar, RA, FAStR u. FAErbR, Hannover
Jahrgang: 2010 . Seite: 279
1. Ist ein Kommanditist zugleich an der Komplementär-GmbH beteiligt, so ist diese Beteiligung bei funktionaler Betrachtung keine wesentliche Betriebsgrundlage seines MU-Anteils, wenn der Kommanditist i.R.d. GmbH nicht seinen geschäftlichen Willen durchsetzen kann. In diesem Fall kann der Kom ...

Joachim Moritz, Richter am BFH, München
Jahrgang: 2010 . Seite: 273
1. Ein Vorlageverlangen ist in der Regel übermäßig und damit rechtswidrig, wenn es sich auf Unterlagen richtet, deren Existenz beim Stpfl. ihrer Art nach nicht erwartet werden kann. 2. Vorlageverweigerungsrechte aus § 104 Abs. 1 AO bestehen auch in der beim Berufsgeheimnisträger (RA, StB usw.) selbst stattfindenden Ap, jedoch kann das ...

Joachim Moritz, Richter am BFH, München
Jahrgang: 2010 . Seite: 219
Bemessungsgrundlage für Absetzungen für Abnutzung nach Einlage zum Teilwert ist die Differenz zwischen dem Einlagewert und dem vor der Einlage bei Überschusseinkünften bereits Inanspruch genommenen planmäßigen und außerplanmäßigen Absetzungen. BFH-Urt. v. 18.8.2009 - X R 40/06, BFH/NV 2010, 283 BFH-Urt. v. 28.10.2009 - VIII R 46/07, BFH/NV 20 ...

Prof. Dr. H.-Michael Korth, WP/StB, Hannover
Jahrgang: 2010 . Seite: 226
1. Unverzinsliche Gesellschafterdarlehen sind auch abzuzinsen, wenn sie zwar keine feste Laufzeit haben, die Darlehensnehmerin aber mit einer Fortdauer der Kapitalüberlassung für mindestens weitere 12 Monate rechnen kann. 2. Die bloße Zweckbindung eines Darlehens begründet keine "Verzinslichkeit". 3. Verbindlichkeitsrückstellungen sind ...

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