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Dipl.-Jur. Dr. Ernst-August Ehlers, Ltd. Regierungsdirektor a.D., Rechtsanwalt/Steuerberater, Hamburg
Jahrgang: 2001 . Seite: 165
A. Vorbemerkungen Schwerpunkte der Unternehmenssteuerreform waren die Abschaffung des körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahrens in Kombination mit der Einführung des Halbeinkünfteverfahrens und der Absenkung des Körperschaftsteuersatzes auf 25%. Um eine möglichst rechtsformneutrale Besteuerung zu erreichen, wu ...

Prof. Dr. H.-Michael Korth, WP/StB, Hannover
Jahrgang: 2001 . Seite: 209
A. Vorbemerkung I. Veräußerungsgewinne und -verluste gem. § 17 EStG wesentliche Beteiligung wesentliche Beteiligung § 17 EStG erfasst die Veräußerung von Anteilen an KapG und ihnen gleichgestellte Vorgänge. Die Vorschrift ist nur anzuwenden, soweit sich die Anteile im PV des Gesellschafters befinden und der Veräußerer wesentlich, d.h. unmittelbar oder ...

Dr. Norbert Bolz, Richter am FG, Hannover
Jahrgang: 2001 . Seite: 249
A. Vorbemerkungen Zurückweisungsrecht der Finanzbehörde Zurückweisungsrecht der Finanzbehörde Nach § 80 Abs. 1 S. 1 AO kann sich ein Beteiligter im Steuerverwaltungsverfahren jederzeit durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Die Finanzbehörde kann in bestimmten Fällen den Bevollmächtigten zurückweisen. Ein Zurückweisungsrecht besteht etwa dann, wenn der Bevollmächti ...

Dipl.-Jur. Dr. Ernst-August Ehlers, Ltd. Regierungsdirektor a.D., Rechtsanwalt/Steuerberater, Hamburg
Jahrgang: 2001 . Seite: 187
A. Vorbemerkungen Geringfügigkeitsgrenze von 10 %Geringfügigkeitsgrenze von 10 % Der BFH hat in seiner neueren Rspr. wiederholt entschieden, dass eine nur geringfügige Fortsetzung der bisherigen Tätigkeit eines Freiberuflers einer Steuerbegünstigung bei einer Praxis- oder Teilpra ...

Dr. Jörg Grune, Richter am FG, Hannover
Jahrgang: 2001 . Seite: 197
A. Vorbemerkungen Vermögensübergabevertrag Vermögensübergabevertrag Nach § 10 Abs.1 Nr. 1 a EStG sind als Sonderausgaben, die auf besonderen Verpflichtungsgründen beruhenden Renten und dauernden Lasten abziehbar, die nicht mit Einkünften im wirtschaftlichen Zusammenhang stehen, "die bei der Veranlagung außer Betracht bleiben." Dauernde Lasten sind dabei in vollem Umfang abzi ...

Joachim Moritz, Richter am BFH, München
Jahrgang: 2001 . Seite: 225
A. Vorbemerkung I. Grundsatz der Finanzierungsfreiheit Mit dem Ende der sog. großen Übergangsregelung (§§ 52 Abs. 14 und 21 EStG) und dem Wegfall der Nutzungswertbesteuerung für die eigengenutzte Wohnung zum 31.12.1998 sowie der Ersetzung des § 10 e EStG durch das EigZulG ist die Möglichkeit des Schuldzinsenabzugs im Zusammenhang mit der selbst genutzten ...

Dr. Jörg Grune, Richter am FG, Hannover
Jahrgang: 2001 . Seite: 237
A. Vorbemerkungen USt-Pflicht bei Veräußerung eines WG USt-Pflicht bei Veräußerung eines WG Mit Beschluss vom 24.9.1998 hatte der BFH dem EuGH ein Vorabentscheidungsersuchen zur Frage der umsatzsteuerlichen Zuordnung bei gemischt genutzten Wirtschaftsgütern vorgelegt . Es ging darum, ob die Veräußerung eines ohne die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs erworb ...

Dr. Norbert Bolz, Richter am FG, Hannover
Jahrgang: 2001 . Seite: 316
Das Steuergeheimnis verlangt nicht, vor Erlass einer Pfändungsverfügung beim Drittschuldner wegen des Bestandes einer Forderung des Vollstreckungsschuldners anzufragen. BFH-Urt. v. 18.7.2000 - VII R 101/98, BStBl II 2001, 5; Urt. v. 18.7.2000 - VII R 94/98, BFH/NV 2001, 141 Das FA hatte seit geraumer Zeit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen die Stpfl. eingeleitet. S ...

Dr. Norbert Bolz, Richter am FG, Hannover
Jahrgang: 2001 . Seite: 318
Das 2. FGO-Änderungsgesetz v. 19.12.2000  ist am 1.1.2001 in Kraft getreten. I. Vorbemerkung Durch das 2. FGO-ÄnderungsG ist vor allem das Revisionsverfahren überarbeitet worden. Die Regelungen des - am 31.12.2000 ausgelaufenen - BFHEntIG wurden in die FGO eingearbeitet. Darüber hinaus sollen die Neuregelungen einer Vereinheitlichung der Verfahrensordnungen dienen . II. Einzelheiten des Verfahrens 1. § 62 F ...

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